Unser Anspruch an das Fokusthema Geschäftsethik
Wir bekennen uns zu hohen Standards der Geschäftsethik – aus Verantwortung gegenüber Patientinnen und Patienten, Beschäftigten sowie Umwelt und Gesellschaft.
Compliance nach Plan
Das Compliance-Management-System (CMS) von Fresenius baut auf drei Säulen auf: Vorbeugen, Erkennen und Reagieren.
Wir bewerten jährlich gruppenweit den Reifegrad unseres CMS. Grundlage dafür ist das Compliance Management System Reporting (CMSR). Dabei beantworten alle teilnehmenden Einheiten Fragen zu Ausgestaltung und praktischer Umsetzung von Compliance in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich. Aus den Einzelbewertungen ermitteln wir einen gruppenweiten Gesamtwert, den sogenannten Compliance Maturity Score. Einen jährlichen Referenzwert hierfür legt das Group Compliance Management Team (GCMT) fest.
Wir haben uns ab 2026 das Ziel gesetzt, kontinuierlich einen Reifegrad von 3 oder besser – auf einer Skala von 1 bis 5 – zu erreichen und zu halten. Über den Stand der Zielerreichung wollen wir erstmals in der Berichterstattung für das Geschäftsjahr 2026 informieren.
Integrität leben
Unser Verständnis von Integrität reicht über gesetzliche Vorgaben hinaus. „Das Richtige zu tun“, heißt für uns, nicht nur rechtmäßig, sondern auch nach unseren Prinzipien, internen Richtlinien sowie anwendbaren Branchenkodizes zu handeln. Diese Regeln haben wir in unserem konzernweiten Fresenius-Verhaltenskodex zusammengefasst. Er legt die Verhaltensgrundsätze für alle Beschäftigten einschließlich der Führungskräfte aller Ebenen und Vorstände fest. Interne und externe Kontrollen sollen sicherstellen, dass wir Vorgaben einhalten und dem Vertrauen unserer Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten sowie Investorinnen und Investoren gerecht werden können. Auch außerhalb unseres eigenen Betriebs wollen wir faires und ethisches Geschäftsgebaren fördern. In unserem Verhaltenskodex für Geschäftspartner vermitteln wir deshalb unsere Erwartungen an alle, die mit Fresenius zusammenarbeiten.
Katharina Kneisel
Group Chief Compliance Officer bei Fresenius
„Die Grundsätze unseres Verhaltenskodex sollen uns allen bei Fresenius als Maßstab für unser Handeln dienen. Wir wollen Risiken klar benennen und verantwortungsvolle Entscheidungen treffen.“


Ob in der Produktion, im Krankenhaus oder in der Verwaltung: Der Fresenius-Verhaltenskodex stellt die Grundlage für das Handeln aller unserer Beschäftigten dar.
AI@Fresenius: klarer Rahmen für die Nutzung
Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet neue Möglichkeiten. Diese wollen wir u. a. gemeinsam mit Partnern für uns erschließen. Voraussetzung dafür ist ein stabiles ethisches Fundament, um möglichen Risiken frühzeitig zu begegnen. Mit der konzernweiten Initiative AI@Fresenius wollen wir diese Basis schaffen. Die Fresenius-KI-Grundsätze bieten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern praktische Orientierung für den sicheren Umgang mit KI, von der Entwicklung bis zum Einsatz. Ein globales KI-Governance-Rahmenwerk soll sicherstellen, dass jedes KI-System vorab auf die Aspekte Ethik, Datenschutz, Cybersicherheit und Recht geprüft wird. Außerdem vermittelt ein spezielles Trainingsmodul den Beschäftigten Wissen zu Chancen, Risiken und Pflichten im KI-Umfeld.
Melden, was mit unseren Werten unvereinbar ist
Verdachtsfälle auf Fehlverhalten im Umfeld von Fresenius können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über verschiedene Kanäle wie unser Hinweisgebersystem melden. Diese Kanäle stehen auch externen Stakeholdern, etwa unseren Patientinnen und Patienten, Kunden, Lieferanten und Partnern, zur Verfügung.
Katharina Bock
Director Risk Communication & Culture bei Fresenius
„Fehler sind menschlich und können passieren. Aber uns ist wichtig, sie nicht zu verschweigen, sondern offen darüber zu sprechen und aus ihnen zu lernen. Die neuen Leitlinien zur Risikokultur von Fresenius sollen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hierfür sensibilisieren. Mit unserer übergreifenden Kommunikationskampagne zeigen wir auf leicht einprägsame Weise, gepaart mit einer Portion Humor, wie wir Verantwortung im Umgang mit Unsicherheiten übernehmen möchten.“