Sustainability Highlights Magazin 2025

Report wechseln

Energieversorgung sichern und Klimaauswirkungen reduzieren – Klimaschutz bei Fresenius

Als globaler Gesundheitskonzern ist Fresenius rund um die Uhr auf eine zuverlässige Energieversorgung angewiesen, um Patientinnen und Patienten sicher versorgen zu können. Gleichzeitig möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen.

Energiebedarf und Klimaschutz­ambitionen in Einklang bringen

Fresenius stellt medizinische Produkte her und betreibt Gesundheitseinrichtungen, was mit Energieaufwand und damit verbundenen Treibhausgasemissionen einhergeht. In der Produktion müssen z. B. die notwendigen Maschinen und Behälter immer wieder sterilisiert werden und in unseren Krankenhäusern laufen die verschiedensten technischen Anlagen im Dauerbetrieb. Das stellt uns vor besondere Herausforderungen: Einerseits möchten wir unseren Energieverbrauch reduzieren. Andererseits müssen wir zu jeder Zeit die Sicherheit der Patientinnen und Patienten in unseren Einrichtungen garantieren und auch in unserer Produktion eine stabile Energieversorgung gewährleisten.

Gleichzeitig spüren wir schon heute, dass sich Folgen des Klimawandels, wie Extremwetterereignisse, auf die Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Patientinnen und Patienten auswirken. Der Klimawandel ist auch eine Gesundheitsfrage, da Hitzestress und veränderte klimatische Bedingungen besonders verletzliche Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke oder Kinder treffen.

Unsere Klimaziele2

Zielpfad von Scope 1 und Scope 2 bis 2030

Zielpfad von Scope 1 und Scope 2 bis 2030 (Infografik)

Seit 2020 konnten wir unsere absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen bisher insgesamt um 33,3 % senken. Ausführliche Informationen zu unserer Treibhausgasbilanz finden Sie in unserem geprüften Nachhaltigkeitsbericht 2025.

Marc Alexander Mahl Porträt (foto)

Marc-Alexander Mahl

President Pharma, Nutrition & Sustainability bei Fresenius Kabi

„Wir machen gute Fortschritte bei der Erreichung unseres Ziels bis 2030. Wir arbeiten mit einem Maßnahmenplan, der kurz‑ und langfristige Schritte umfasst. Dazu gehören u. a. die kontinuierliche Verbesserung unserer Energieeffizienz von Gebäuden und in Prozessen und der Ausbau erneuerbarer Energien. So können wir unsere Fortschritte transparent verfolgen und unsere Maßnahmen Jahr für Jahr weiterentwickeln.“

Am richtigen Hebel anpacken – Dekarbonisierung bei Fresenius

Verschiedene Hebel sollen dazu beitragen, unsere Klimaziele zu erreichen. Im Mittelpunkt steht dabei, erneuerbare Energien stärker zu nutzen, die Energieeffizienz zu steigern sowie die Produktionstechnologien zu optimieren.3

Dekarbonisierungshebel

Dekarbonisierungshebel (Infografik)

Ein Zimmer im Krankenhaus nur dann kühlen oder heizen, wenn es tatsächlich belegt ist? Eine Verbindung zwischen Gebäude­management­system und der App Casiopea von Quirónsalud kann das möglich machen. Wie die App außerdem Prozesse für Patientinnen und Patienten und Klinikpersonal erleichtert, erfahren Sie in unserer Highlight Story: Verbesserung der Patientenerfahrung: digitalisierte Versorgung und Energieverbrauch verbinden.

Home

Highlight Story

Illustration mit "CASIOPEA" Logo und "quironsalud" Hospital dahinter (foto)

Verbesserung der Patientenerfahrung: digitalisierte Versorgung und Energieverbrauch verbinden

Kirsten Nyland, Porträt (foto)

Kirsten Nyland

Senior Vice President Environmental & Occupational Management bei Fresenius Kabi

„Bei Fresenius Kabi arbeiten wir daran, den ökologischen Fußabdruck unserer Herstellungsprozesse Schritt für Schritt zu verringern. Dazu gehören Effizienzmaßnahmen an unseren Standorten ebenso wie neue Ansätze bei der Herstellung zentraler Komponenten unseres pharmazeutischen Portfolios. Ein Beispiel ist die Produktion von Wasser für Injektionszwecke (WFI): Sie ist unverzichtbar, bringt aber einen hohen Energiebedarf mit sich. 2025 haben wir daher an zwei Standorten Pilotprojekte gestartet, um Technologien zu testen, die den Energie- und Wasserverbrauch künftig deutlich senken sollen.“

Narkosegase sind eine der größten direkten Emissionsquellen im Krankenhausbetrieb. Damit sie zukünftig nicht mehr ungefiltert an die Außenluft gelangen, hat Helios ein System zum Auffangen der Gase eingeführt. Lesen Sie mehr dazu in unserer Highlight Story: Was haben Narkosegase mit dem Klima zu tun?

Home

Highlight Story

Patient/in unter Narkose wird von medizinischem Personal versorgt (foto)

Was haben Narkosegase mit dem Klima zu tun?

Jeder Schritt zählt

Cada Paso Cuenta („Jeder Schritt zählt“) ist eine Initiative der Quirónsalud‑Stiftung, die verschiedene gemeinnützige Projekte unter einem Dach vereint. Im Frühjahr 2025 startete die neue Kampagne Cada Paso Cuenta: Muévete por el Mediterráneo („Jeder Schritt zählt: Beweg dich für das Mittelmeer“) mit einem klaren Ziel: das Bewusstsein für Umweltverantwortung stärken.

1.243

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

bei der Walking Challenge; 80 Freiwillige beim Beach Clean‑Up

121.673

km Gesamtstrecke in zwei Wochen

(≈ 2,5 Runden um das Mittelmeer); insgesamt 160.095.693 Schritte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ganz Spanien nahmen an einer zweiwöchigen Walking Challenge teil und zeichneten ihre Schritte auf, um die Wiederherstellung mediterraner Ökosysteme zu unterstützen. Auf Grundlage der insgesamt zurückgelegten Distanz stellte die Quirónsalud‑Stiftung finanzielle Mittel für lokale Projekte bereit.

Durch dieses Engagement konnten 450 m2 Unterwasserwiesen wiederhergestellt und 500 einheimische Bäume in der Region Valencia gepflanzt werden. Zusätzlich packten im Juni sowohl Quirónsalud‑Beschäftigte als auch Anwohnerinnen und Anwohner bei einer Beach‑Clean‑Up‑Aktion mit an – in einem Gebiet, das noch immer stark von den Überschwemmungen von 2024 betroffen war.

183,3

kg Abfall

beim Beach Clean‑Up im Juni 2025 gesammelt

450

m2

restaurierte Posidonia‑Seegraswiesen im Mittelmeer

500

gepflanzte einheimische Bäume

1 Netto-Null-Emissionen bedeutet, dass Fresenius bis 2050 seine Treibhausgas-(THG-)Emissionen über Scope 1 bis 3 so weit wie möglich reduziert und die übrigen unvermeidbaren THG-Emissionen (höchstens 10 %) ausgleicht. Für den Weg zum Netto-Null-Ziel hat Fresenius Zwischenziele definiert und einen Übergangsplan zum Klimaschutz erstellt. Ausführliche Informationen zu unseren Klimazielen sowie unserem Übergangsplan finden Sie in unserem geprüften Nachhaltigkeitsbericht 2025.

2 Für das Ziel bis 2040 und das Netto-Null-Ziel bis 2050 plant Fresenius, alle vermeidbaren THG-Emissionen zu eliminieren (mindestens 90 % Bruttoreduktion). Unvermeidbare Emissionen (höchstens 10 %) sollen in Zukunft durch Maßnahmen zur dauerhaften Entnahme von CO2 ausgeglichen werden. Ausführliche Informationen zu unseren Klimazielen sowie unserem Übergangsplan für den Klimaschutz finden Sie in unserem geprüften Nachhaltigkeitsbericht 2025.

3 Ausführliche Informationen zu unserem Übergangsplan für den Klimaschutz finden Sie in unserem geprüften Nachhaltigkeitsbericht 2025.