Zugang zu Produkten und Dienstleistungen
Angabepflicht |
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Bezeichnung mit Referenz |
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S4 SBM-2 |
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S4 SBM-3 |
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S4-1 |
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S4-2 |
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Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und Endnutzern in Bezug auf Auswirkungen |
S4-3 |
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S4-4 |
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S4-5 |
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Auswirkungen, Risiken und Chancen [S4 SBM-3] Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell
Auswirkungen, Risiken und Chancen
Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse hat Fresenius eine wesentliche Auswirkung und ein wesentliches Risiko im Zusammenhang mit Zugang zu Produkten und Dienstleistungen identifiziert:
Unter-Unterthema |
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Art des IROs |
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Wertschöpfungskette |
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Zeithorizont |
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Beschreibung |
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Soziale Inklusion von Verbrauchern und / oder Endnutzern |
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Zugang zu Produkten und Dienstleistungen |
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Tatsächliche positive Auswirkung |
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Eigenes Geschäft und nachgelagert |
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k.A. |
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Besserer Zugang zu hochwertigen medizinischen Dienstleistungen und Produkten [#32] |
Zugang zu Produkten und Dienstleistungen |
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Risiko |
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Eigenes Geschäft |
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Kurzfristig |
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Einfluss von regulatorischen Vorgaben und Marktentwicklung auf den Vertrieb oder Zugang zu Produkten und Dienstleistungen [#33] |
Ansatz [S4-1] Konzepte im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern
Zugang zu Gesundheitsversorgung und Medizin
Langfristig zielt Fresenius darauf ab, seine Position als einer der führenden internationalen Anbieter von Gesundheitsprodukten und ‑dienstleistungen auszubauen. In den vergangenen Jahren wurden die Unternehmsaktivitäten entlang der Wertschöpfungskette ausgebaut – und somit die globale Verfügbarkeit der Produkte und Dienstleistungen erweitert. Die Transformation #FutureFresenius ist im Februar 2023 mit dem Ziel gestartet, das Unternehmen klar fokussiert für zukünftiges Wachstum aufzustellen.
Den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Medizin zu fördern, ist Teil der konzernweiten Strategie. Dabei fokussiert sich Fresenius auf folgende Bereiche:
Bezahlbare medizinische Produkte
Integrierte Gesundheitsversorgungskonzepte
Gesundheitsversorgung in Krisensituationen
Das im Jahr 2025 verabschiedete Sustainability Framework wird im Standard ESRS 2 Allgemeine Angaben beschrieben. Es beleuchtet den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Medizin aus einer Nachhaltigkeitsperspektive.
Konzernweite Governance und Verantwortlichkeiten
Zugang zu Produkten und Dienstleistungen ist als ein wesentliches Thema der übergeordneten Konzernstrategie definiert und unterliegt dem laufenden Transformationsprozess von #FutureFresenius. In der Umsetzung wird durch die Operating Companies mit Unterstützung durch Funktionen der Konzernzentrale die jeweilige Geschäftsfeldstrategie spezifiziert und daraus abgeleitet, in welchen Gesundheitsmärkten bzw. Produktmärkten Fresenius langfristig aktiv sein wird. Ausführungen in diesem Themenstandard beziehen sich damit auf das operative Geschäft sowie die nachgelagerte Wertschöpfungskette. Im Vorstand ist der Vorstandsvorsitzende für die Gesamtstrategie des Konzerns verantwortlich. Die operative Umsetzung erfolgt innerhalb der Operating Companies bzw. in deren Geschäftssegmenten. Sie wird von den jeweiligen Managementfunktionen verantwortet und ist in den lokalen Organisationen verankert. Ausführungen zur grundsätzlichen Einbindung des Aufsichtsrats in wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte finden Sie im Standard ESRS 2 Allgemeine Angaben, Abschnitt GOV-1 Nachhaltigkeitsorganisation. Die in diesem Themenstandard aufgeführten Informationen ergänzen diese Ausführungen.
Die obersten Managementfunktionen der Operating Companies entscheiden über die Umsetzung der Strategie, definieren Managementansätze und regeln die Zuständigkeit innerhalb der Geschäftsführung, z. B. über einen Geschäftsverteilungsplan. Die Nachhaltigkeitsperspektive auf Zugang zu Gesundheitsversorgung und Medizin wird nach vorne gerichtet geschärft und als Fokusthema des Sustainability Frameworks zukünftig durch strategische Kennzahlen ergänzt.
Das konzernweite Menschenrechtsprogramm von Fresenius steht in Einklang mit international anerkannten Instrumenten, die für Verbraucher und Endnutzer relevant sind, einschließlich der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Unternehmen und Menschenrechte. Weitere Informationen finden Sie im Themenstandard S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette.
Bezahlbare medizinische Produkte
Mit dem umfangreichen Angebot an Produkten, die auch Generika und Biosimilars umfassen, ermöglicht Fresenius Patientinnen und Patienten in der nachgelagerten Wertschöpfungskette den Zugang zu modernen, qualitativ hochwertigen sowie bezahlbaren Therapien. Generika und Biosimilars stellen kostengünstige Alternativen zu Originalpräparaten dar. Sie tragen dazu bei, die Preise für Behandlungen zu senken und damit die Belastung für die Gesundheitssysteme zu verringern. Dabei besteht das Risiko, dass geänderte regulatorische Vorgaben den Zugang zu Produkten oder Dienstleistungen einschränken. So können z. B. Unternehmen nicht immer zeitnah auf Änderungen reagieren, oder Erstattungssysteme berücksichtigen bestimmte Produkte oder Dienstleistungen nicht mehr.
Um den Zugang zu und die Verfügbarkeit von Gesundheitsprodukten auf widerstandsfähige Weise zu fördern, unterstützt Fresenius verschiedene Initiativen und arbeitet in internationalen, europäischen sowie nationalen Verbänden mit anderen Unternehmen zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Standard ESRS 2 Allgemeine Angaben, Abschnitt SBM-2 Stakeholder und Partnerschaften.
Zudem strebt Fresenius einen chancengerechten Zugang zu medizinischer Versorgung und die diskriminierungsfreie Behandlung von Menschen im Rahmen der Vision von Health Equity an. Möglichst viele Menschen sollen die Chance erhalten, an diesem Fortschritt teilzuhaben. Fresenius möchte deshalb dazu beitragen, den Zugang zu kritischen Arzneimitteln und Gesundheitsleistungen weltweit gerechter zu gestalten, und die Entwicklung nachhaltiger Gesundheitssysteme unterstützen. Das bedeutet, dass Therapien und gesundheitliche Aufklärung allen zugänglich gemacht werden sollen, die sie benötigen – unabhängig von Alter, Einkommen, ethnischer Zugehörigkeit oder Bildungsstand. Dieser Anspruch spiegelt sich insbesondere in dem gesellschaftlichen Engagement des Konzerns wider. Im Jahr 2024 hat Fresenius diese Ambition mit der Unterzeichnung des Zero Health Gaps Pledge zur Förderung der Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung besiegelt. Fresenius will mit Erschwinglichkeit und fairer Preisgestaltung finanzielle Ungleichheiten überwinden und setzt sich außerdem für geschlechtergerechte medizinische Versorgung ein.
Es ist ein wichtiges Anliegen des Unternehmens, die Verfügbarkeit seiner Produkte und den Zugang zu seinen Dienstleistungen zu gewährleisten: Die Vermeidung von Engpässen bei der Bereitstellung wichtiger Medikamente hat höchste Priorität. Dies gilt ebenso für die Versorgung in den eigenen Krankenhäusern.
Integrierte Gesundheitsversorgungskonzepte
In den vergangenen Jahren haben sich Gesundheitsdienstleister, Aufsichtsbehörden sowie Versicherungsunternehmen weltweit damit befasst, die Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten zu verbessern und zugleich die Kosten für die Gesundheitssysteme zu senken. Dieses nutzen- bzw. ergebnisorientierte Konzept nennt sich Value-based Healthcare.
Dieser wissenschaftliche Ansatz bestätigt die langjährige Strategie von Fresenius: den gezielten Aufbau regionaler Versorgungscluster und einen interdisziplinären Expertenaustausch, auf den alle Kliniken im Netzwerk des Konzerns zurückgreifen können. Patientinnen und Patienten sollen so von der Fokussierung auf technologischen Fortschritt, innovativen Behandlungsmöglichkeiten sowie den Investitionen in Gesundheitsinfrastruktur und technische Ausstattung auf hohem Niveau profitieren. Damit will Fresenius seinen Beitrag leisten, um dem steigenden Kostendruck seitens der Versicherer zu begegnen und die Gesundheitssysteme zu entlasten.
Fresenius ist überzeugt, dass der Zusammenschluss von Gesundheitseinrichtungen, die sogenannte Clusterbildung, nützlich ist, sowohl für die Qualität der Gesundheitsversorgung als auch für eine mögliche Kostenverringerung. 2025 hat Fresenius Helios seine angekündigte Clusterstruktur in Deutschland abgeschlossen: Getragen von einer gemeinsamen medizinischen und strategischen Ausrichtung bündelt Fresenius Helios medizinische Kompetenzen in 21 regionalen Clustern, d. h. Zusammenschluss von Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäusern. Die Strategie berücksichtigt das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) für jedes Cluster. Ein Ziel ist, medizinische Spezialisierungen sowie Leuchtturmkompetenzen zu identifizieren und auszubauen, um so den Zugang zu Gesundheitsversorgung zu verbessern und dem internen Qualitätsanspruch langfristig gerecht zu werden.
Fresenius Helios in Deutschland fördert z. B. bestimmte Projekte, bei denen nach chirurgischen Eingriffen multidisziplinäre Teams eingesetzt werden, mit deren Hilfe Patientinnen und Patienten schneller und besser genesen sollen. Ein Fokus liegt dabei auf der schnellen Mobilisierung nach Operationen.
Um den konkreten Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung zu begegnen, verfolgt Fresenius Helios in Spanien das Ziel, die Versorgungsprozesse deutlich zu optimieren. So sollen z. B. die mithilfe der digitalisierten Prozesse bereits gewonnenen strukturierten medizinischen Informationen mit einem neuen Gesundheitsversorgungsmodell verknüpft werden. Ärztinnen und Ärzten soll dies mehr Kapazitäten für die zufriedenstellende Versorgung einer steigenden Zahl von Patientinnen und Patienten ermöglichen. Weitere Informationen dazu finden Sie im unternehmensspezifschen Standard S-Digitale Transformation.
Gesundheitsversorgung in Krisensituationen
Als Gesundheitskonzern muss Fresenius in allen Bereichen krisenfest sein und flexibel auf unvorhersehbare Herausforderungen reagieren können: Patientinnen und Patienten soll ein uneingeschränkter Zugang zu Dienstleistungen und eine lückenlose Versorgung ermöglicht werden – auch unter schwierigen Bedingungen. Um dies sicherzustellen, hat Fresenius in den Operating Companies leistungsstarke sowie widerstandsfähige Notfallsysteme und ‑programme etabliert.
Krisensituationen bezeichnen unvorhergesehene Ereignisse, die z. B. negative Folgen für das Unternehmen oder die Gesellschaft haben können. Die Fresenius-Krisenmanagement-Organisation hat zum Ziel, eine schnelle und koordinierte Reaktion auf Krisensituationen sicherzustellen, einschließlich eines umfassenden Informationsflusses an relevante Stakeholder und einer strukturierten Wiederherstellung kritischer Geschäftsabläufe, um eine schnellstmögliche Rückkehr zur normalen Geschäftstätigkeit zu ermöglichen. Unmittelbar nach einem potenziell zu einer Krise führenden Ereignis wird ein Krisenstab einberufen. Dieser Krisenstab besteht aus einem Kernteam mit festen Mitgliedern, unabhängig vom Szenario, sowie je nach Erfordern der Situation aus Vertreterinnen und Vertretern relevanter Funktionen des Unternehmens. Der Krisenstab involviert darüber hinaus die Einheiten in betroffenen Märkten sowie die Mitglieder des Vorstands des Fresenius-Konzerns. Er steuert die Aktivitäten zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und überwacht die Maßnahmen, die speziell zur Bewältigung einer Krise festgelegt und eingeleitet wurden. Mitglieder des Krisenstabs und Vertreterinnen und Vertreter der Geschäftsbereiche sind auch für die Koordinierung von Produktspenden zuständig, wenn betroffene Länder diese beantragen, z. B. im Fall einer Naturkatastrophe oder bei einem Krieg.
Interne Richtlinien beschreiben die Prozesse, die Berichterstattung sowie die damit einhergehenden Verantwortlichkeiten, um kritische Vorkommnisse an die relevanten internen und externen Stakeholder zu kommunizieren. Die Vorgaben beinhalten auch die Überwachung sowie die Reaktion auf Anfragen und definieren die dafür geeigneten Kommunikationsformate.
Bei Fresenius Helios bestehen rechtliche Vorgaben dazu, wie eine Versorgung im Fall einer Notsituation zu organisieren ist. Fresenius verfügt dementsprechend über spezielle Notfallpläne, um auf Zwischenfälle, die für die Patientinnen und Patienten kritisch sein könnten, sofort reagieren zu können. Sie umfassen u. a. Evakuierungspläne, Notfallsysteme für den Fall einer Unterbrechung der Strom- oder Wasserversorgung sowie Pläne für die Reaktion auf Auswirkungen auf die lokale Infrastruktur, z. B. durch Überschwemmungen. Notstromaggregate stellen sicher, dass Operationen oder lebensnotwendige Therapien, etwa künstliche Beatmung, auch bei einem Stromausfall fortgeführt werden können. Auch Pandemiepläne, die das Verhalten im Fall eines Pandemieausbruchs steuern, gehören dazu. Die Wirksamkeit dieser Konzepte hat sich Anfang des Jahres 2026 bewährt. Dank der etablierten Vorsorgemaßnahmen konnte ein Krankenhaus von Fresenius Helios in Berlin, Deutschland, trotz eines großflächigen Stromausfalls den Betrieb aufrecht erhalten.
Einbeziehung von Patientinnen und Patienten [S4-2] Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und Endnutzern in Bezug auf Auswirkungen [S4-3] Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die Verbraucher und Endnutzer Bedenken äußern können
Das Risikomanagement von Fresenius soll grundsätzlich wesentliche negative Auswirkungen auf Verbraucher und / oder Endnutzer abbilden, wie z. B. im Themenstandard S4, Abschnitt Gesundheit und Sicherheit ausgeführt. Ziel ist, diese Auswirkungen im Rahmen des Risikomanagements zu bewerten und gegebenenfalls Abhilfemaßnahmen zu entwickeln. Neue Erkenntnisse erhält Fresenius z. B. durch Hinweisgebersysteme, Patientenbefragungen oder auch über Interessenvertretungen, z. B. die Arbeitnehmervertretungen oder Branchenverbände. Durch die jeweiligen Bewertungen kann auch geprüft werden, ob und wie die Konzepte ausreichen, um Vertrauen in Prozesse und Verfahren des Unternehmens zu unterstützen bzw. Einzelpersonen vor Vergeltungsmaßnahmen zu schützen.
Fresenius ist in ein vielfältiges Netzwerk von Interessengruppen eingebunden. Durch den Austausch mit Stakeholdern gewinnt das Unternehmen wertvolle Erkenntnisse, um die Steuerung wesentlicher Themen kontinuierlich weiterzuentwickeln und den wesentlichen Auswirkungen auf Patientinnen und Patienten zu begegnen. Gleiches gilt für das Chancen- und Risikomanagement. Weitere Informationen zu den wichtigsten Stakeholdern von Fresenius und deren Einbindung finden Sie im Standard ESRS 2 Allgemeine Angaben, Abschnitt SBM-2 Stakeholder und Partnerschaften. Der Austausch mit politischen Institutionen und externen Organisationen konzentriert sich auf die Bereiche Gesundheit und Patientenversorgung. Im Themenstandard G1 Unternehmensführung wird das Konzept im Zusammenhang mit diesem wesentlichen Thema beschrieben.
Über die Verfahren zur Einbeziehung von Patientinnen und Patienten sowie Meldesysteme wird in diesem Themenstandard im Abschnitt Gesundheit und Sicherheit berichtet. Spezielle Mechanismen in Bezug auf Zugang zu Produkten und Dienstleistungen liegen nicht vor.
Maßnahmen [S4-4] Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf Verbraucher und Endnutzer und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze
Im Berichtsjahr 2025 hat Fresenius sein Nachhaltigkeitskonzept verabschiedet, in dem das Thema Zugang zu Gesundheitsversorgung und Produkten als Fokusthema definiert wird. Ab dem Jahr 2026 sollen strategische Kennzahlen definiert werden, mittels derer Fortschritte dokumentiert werden können. Aus diesen werden perspektivisch Maßnahmen abgeleitet. Entsprechend wurden im Jahr 2025 noch keine zentralen Maßnahmen bezogen auf die beschriebenen Managementansätze umgesetzt.
Dies schließt sowohl die indentifizierten tatsächlichen Auswirkungen auf Verbraucher und Endnutzer ein wie auch wesentliche Risiken, die sich in diesem Bereich für den Konzern ergeben.
Ziele und Ambitionen [S4-5] Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen
Von Gesundheitsdienstleistungen sollen alle Menschen profitieren können – und dabei keinen Nachteil durch z. B. fehlende finanzielle Mittel oder ihren geografischen Wohnort erfahren. Fresenius hat daher den Anspruch, den Zugang zu medizinischer Versorgung auch im Rahmen von veränderten regulatorischen Vorgaben und Marktentwicklungen sicherzustellen und zu verbessern, z. B. durch den Ausbau der medizinischen Infrastruktur und der Zusammenarbeit mit Organisationen und Initiativen auf Ebene des Konzerns oder der Operating Companies. Da sich diese Ambition nicht durch Ziele nachverfolgen lässt, bewertet Fresenius die Wirksamkeit der implementierten Konzepte sowie erreichte Fortschritte anhand des Ausbaus von Gesundheitseinrichtungen sowie Patientenzahlen auf einer jährlichen Basis und im Vergleich zum Vorjahr. Zudem stützt sich Fresenius auf die Patientenzufriedenheit als Indikator zur Fortschrittsmessung, wie in diesem Themenstandard im Abschnitt Gesundheit und Sicherheit beschrieben.
Den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Medizin möchte Fresenius u. a. durch digitale Prozesse und Anwendungen vereinfachen. Die Ziele im Bereich Digitalisierung finden Sie im unternehmensspezifischen Standard S-Digitale Transformation.
Kennzahlen [MDR-M] S4-Unternehmensspezifisch
Patientenzahlen von Fresenius Helios
Die Patientenzahl ist definiert als die absolute Anzahl an Patientinnen und Patienten, die in den Einrichtungen von Fresenius Helios in Deutschland und Spanien im Berichtsjahr behandelt wurden.
Im Jahr 2025 wurden an den Klinikstandorten von Fresenius 27,1 Millionen Patientinnen und Patienten behandelt, davon 24,7 Millionen ambulant und 2,4 Millionen stationär. Die Zahl der Patientinnen und Patienten in Deutschland lag über dem Vorjahresniveau mit einem Anstieg von 4 % im stationären Bereich und 1 % im ambulanten Bereich. In Spanien stieg die Zahl im ambulanten Bereich um rund 3 % und im stationären Bereich um rund 1 %.
in Mio |
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2025 |
|
2024 |
|---|---|---|---|---|
Deutschland |
|
5,6 |
|
5,5 |
Davon stationär |
|
1,2 |
|
1,2 |
Davon ambulant |
|
4,4 |
|
4,3 |
Spanien |
|
21,5 |
|
20,8 |
Davon stationär |
|
1,2 |
|
1,2 |
Davon ambulant |
|
20,3 |
|
19,7 |
Gesamt |
|
27,1 |
|
26,3 |